Der Weg zur Max

 

Der Anfang:
Mit 18 Jahren habe ich mein Motorrad (250er MZ) in die Ecke gestellt und es musste unbedingt ein Auto sein. Mit den verschiedenen Modellwechseln bin ich dann auch 23 Jahre gut und glücklich gefahren. Irgendwann in der Zwischenzeit hing dann ein Bild von einem Motorrad an der Wand. Frage mich nicht was es für eins war. Es hat mir einfach von der Optik her gefallen. Es sollte sich später heraussetellen, dass es eine V-max war.

Das Unbekannte:
Es kam die Zeit, da befiel mich der Gedanke nach einem Motorrad. Gut dachte ich, ist nur eine kurze   Laune der Natur. Vergessen und abgehakt der Gedanke. Doch er kam wieder und immer wieder. Was nun, Motorrad kaufen? Nach so langer Zeit der Abstinenz, immerhin 23 Jahre, wieder rumheizen? Warum eigentlich nicht. Kurz das Bild von der Wand ins Gedächtnis zurückgerufen und ab zum Yamaha-Händler.

Leuchtende Augen:
Ohne festen Kaufwunsch schaute ich mich beim Händler um. Hm, gut sieht ja das eine oder andere Motorrad aus. Aber so richtig hat mir keines gefallen bis...ja bis ich um die Ecke blickte und sah sie stehen. Eine 2000er Carbon-Max in voller Pracht und Blüte. Einfach herrlich anzuschauen.
Ein paar Kreise um die Max gelaufen, hier und da näher hingesehen, Probezitzen und ohne Probefahrt gekauft.

Der erste Ausritt:
Der Tag der Übergabe war gekommen. Wie ein kleiner Junge stand ich vor der Max und traute mich nicht so recht den Zündschlüssel umzudrehen um den Motor anzulassen. Immerhin war ich 23 Jahre kein Motorrad gefahren und dann gleich eine Max unterm Hintern. Ich schöpfte Mut, unter mir fing es an zu brummel, leicht zu fibrieren und etwas wollte nach vorn lospreschen. Den ersten Gang eingelegt und los ging das Abenteuer. Meine erste Kurve, ich habe sie immer noch vor meinem geistigen Auge, fuhr ich wie ein Gelenkbus. Oi,oi,oi dachte ich, nix wie Heim und erst mal den Puls wieder beruhigen.

Mittlerweile sind wir Freunde:
Nach einigen Fahrwerksverbesserungen, Fitness- und Krafttraining geht es so richtig zur Sache. Es macht einfach Spass, mit Mäxchen wie auf Schienen, durch die Gegend zu fahren.
Wer noch nie eine Max bewegt, geschweige denn gefahren ist, kann und wird es sicher nicht verstehen was für überwältigende Gefühle dieses Fahrerlebnis herbeiruft.

Wer die Möglichkeit hat, sollte sich eine kaufen um einmal im Leben - Motorrad - gefahren zu sein.

Missen möchte ich es nie mehr...

Power satt :)))

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